naja....2 Dinge:
A. ja, was sich der Autor dabei gedacht hat, ist ein blödsinn. aber lehrer die das verlangen, sind auch prähistorisch. es geht um die kompetenz aus einem text einen sinn rauslesen zu können. ob das der gleiche ist, wie der des autors, ist sekundär. wichtig ist: da ist ein text, ich kann ihn verstehen und ich kann ihn argumentativ interpretieren. hab ein buch zuhause wo uni-profs gedichte interpretiert haben und die autoren selbst ihre gedichte interpretierten....ja...das war nicht das selbe ergebnis. teils waren die interpretationen der germanisten besser^^
B. also das wort dass du suchst ist Alliteration. Gerade in Gedichten - also kommt natürlich drauf an bei welchem - arbeitet man aber ganz bewusst mit solchen Mitteln. Es gibt Autoren die in ihren Notizen zu Gedichten regelrächte Baupläne, Skizzen, Klangtabellen und mathematische Muster für ein Gedicht anlegen, wo es eben nicht "Zufall" ist, dass das Gedicht aus exakt 11 Versen besteht und der letzte Vers kein 5 hebiger Jambus sondern ein Anapest mit 3 Senkungen ist. Das nennt man Rhetorik Leute....ja, eine ins Vergessen geratene Kunst. Aber wirklich gute Autoren arbeiten damit. es gibt keinen anderen Grund statt "Die gesamte Klasse beschäftigt sich mit" "Alle Anwesenden arbeiten an" zu sagen, außer wenn man damit was bestimmtes ausdrücken will...